Pensionskasse Musik und Bildung

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Neuigkeiten

Pensionskasse Musik und Bildung - Vollautonomie ab 2020

Anfang 2020 beginnt für die Pensionskasse Musik und Bildung eine neue Ära: Sie wird von der teilautonomen zur vollautonomen Pensionskasse. Heute sind rund 70 Prozent der Versichertengelder bei der AXA Versicherung rückversichert, die restlichen 30 Prozent werden von der Pensionskasse selbst verwaltet. Nach dem Entscheid der AXA, das Vollversicherungsgeschäft per Ende 2019 aufzugeben, hat der Stiftungsrat unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Situation die Verhandlungen mit der AXA aufgenommen und den Transformationsprozess eingeleitet.

Höhere Eigenverantwortung und neue Perspektiven

Mit der Vollautonomie fällt dem Stiftungsrat mehr Verantwortung zu, gleichzeitig ergeben sich aber neue Perspektiven in der Erreichung der Anlageziele. Der Stiftungsrat wird im Bereich der gesamten Vermögensverwaltung weiterhin mit dem Beratungsunternehmen Algofin AG zusammenarbeiten, um auch in der Vollautonomie den bisher hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard zu halten. Die Risikodeckung für Tod und Invalidität wird weiterhin durch die AXA Versicherung sichergestellt.

Mehr Kundennähe

Mit dem Gang in die Vollautonomie geht die Pensionskasse Musik und Bildung auch im Bereich der Administration neue Wege. Die gesamte Kundenadministration wird ab Anfang 2020 auf einer neuen EDV-Plattform durch die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle in Basel wahrgenommen. Der Stiftungsrat hat sich nach der Evaluation verschiedener Verwaltungslösungen für die bewährte Softwarelösung SwissPension entschieden. Die Datenübernahme wird im 2019 in enger Zusammenarbeit mit den EDV-Spezialisten der AXA erfolgen.

Die Autonomie in der Administration schafft für die Pensionskasse Musik und Bildung mehr Kundennähe. Anfragen können effizienter bearbeitet werden, da die Daten nicht mehr bei AXA abgefragt, sondern aus dem eigenen EDV-System abgerufen werden können.

Änderungen im Vorsorgereglement per 1. Januar 2018

Der Stiftungsrat der Pensionskasse Musik und Bildung hat aufgrund neuer gesetzlicher Grundlagen und im Rahmen einer ordentlichen Anpassung die folgenden Änderungen im Vorsorgereglement beschlossen. Diese treten per 1. Januar 2018 in Kraft.

  • Datenschutz
    Unveränderter Text, jedoch neu in Ziffer 2.4 anstelle Ziffer 10.4 eingeordnet
  • Zuständigkeit der Vorsorgeeinrichtung bei Wiedereingliederung in die Erwerbstätigkeit
    Mit der 6. IV-Revision (Wiedereingliederung aus der Rente in die Erwerbstätigkeit) bleibt die bisherige Vorsorgeeinrichtung während drei Jahren zuständig. Diese gesetzliche Regelung wurde ins Reglement aufgenommen. (Ziffern 5.1.5.9 / 5.1.5.10 / 5.2.2.2.2)
  • Vorsorgeausgleich bei Scheidung
    Neu wird auch bei einem bereits eingetretenen Vorsorgefall (Invalidität/Alter) die Teilung der Vorsorgeguthaben durchgeführt. (Ziffern 5.1.5.9 / 5.1.5.10 / 6.4)
  • Bezug von Alterskapital
    Neu kann auch die erwerbsunfähige Person das Altersguthaben als Kapital beziehen.
    Ein Teilbezug von Alterskapital erfolgt neu in jedem Fall proportional aus dem obligatorischen und überobligatorischen Altersguthaben. (Ziffer 5.1.2.1)
  • Vorbezug für Wohneigentum
    Der Vorbezug von Alterskapital für Wohneigentum erfolgt neu proportional aus dem obligatorischen und überobligatorischen Altersguthaben. (Ziffer 7.2.3)
  • Einkauf
    Die bereits bestehende Regelung für das Einreichen des Formulars „Begehren für den Einkauf“ bis am 30. November wurde ins Vorsorgereglement aufgenommen. (Ziffer 8.1.2.2)
  • Aufbewahrungspflicht
    Die Aufbewahrungspflicht wurde in das Vorsorgereglement aufgenommen. (Ziffer 10.6)

Verzinsung der Altersguthaben und Beiträge 2018 und 2019

Dank ihrer soliden finanziellen Situation ist die Pensionskasse Musik und Bildung in der Lage, die Altersguthaben ansprechend zu verzinsen. Der Stiftungsrat hat für das Jahr 2018 einen Zinssatz von 2.5 Prozent festlegen können (BVG-Mindestzinssatzes liegt bei 1 Prozent). Der Stiftungsrat wird wie bisher auch die Zinssätze für die kommenden Jahre an den Anlageergebnissen ausrichten.

Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge bleiben für die Jahre 2018 und 2019 unverändert.

Anpassung des Umwandlungssatzes

Auch die Pensionskasse Musik und Bildung sieht sich gezwungen, aus Gründen der Langlebigkeit ihren Umwandlungssatz in den nächsten Jahren kontinuierlich anzupassen. Der überobligatorische Umwandlungssatz beträgt im Jahre 2018 6.0%, im Jahre 2019 5.8%, im Jahre 2020 5.6% und im Jahre 2021 5.4%. Rentenberechnungen können bei der Geschäftsstelle verlangt werden.

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